Im Osten nichts Neues

IKEA Metod mit Kochinsel

Leider passiert derzeit nicht viel. Wir haben bei den Neubrandenburger Stadtwerken den Bauwasseranschluss beantragt und ein Elektriker, den wir von einem früheren Auftrag kennen, beantragt in dieser Woche für uns den Baustrom.

Wir warten immer noch auf die Handwerkerliste und die Benennung des Bauleiters. Mit dieser Woche wäre die 4- Wochen- Minimalfrist für die Ausführungsplanung um. Wir gehen aber weiter davon aus, dass Team Massivhaus die vollen 6 Wochen ausnutzt und wir vorher keine Unterlagen erhalten.


Derzeit beschäftigen wir uns mit der Küchenplanung, damit wir rechtzeitig die genaue Lage der Anschlüsse benennen können. Da wir eine Insellösung in die Küche integrieren wollen, müssen wir davon ausgehen, dass diese im Boden befestigt werden muss. Bei der Verlegung der Fußbodenheizung muss das beachtet werden. Wir denken darüber nach, die Küche bei MMZ, einem kleinen privaten Küchenstudio oder bei IKEA zu kaufen. IKEA fiel bei unserer ersten Küche (in unserer Mietwohnung) als Küchenbauer aus, da die Küchen doch ziemlich eingeschränkt sind und wir nur eine kleine total verwinkelte Küche haben. Im Haus dagegen wollen wir eine L- Küche mit Kochinsel haben. Leider stellt IKEA die aktuelle Küche Faktum ein. Die neue Version Metod kann man erst ab 2. Juni ansehen und mit dem Küchenplaner verwenden.

So wird die Küche aussehen

Das geplante Gerätehaus haben wir noch einmal umgeplant. Es wird jetzt ca. 4 x 2 Meter breit. Die Kosten für das Holz steigen somit auf ca. 500 EUR. Mit dem Befestigungs- und Dachmaterial werden Kosten von ca. 800 EUR anfallen. Okay, dafür bekommt man schon ein kleines vorgefertigtes Gerätehaus im Baumarkt, aber wir wollten ein richtig stabiles selbstgemachtes Gartenhäuschen. Außerdem lenkt der Bau des Gerätehauses hoffentlich ein wenig vom Gesamtprojekt ab. Es kribbelt schon in den Händen und wir würden gern etwas zum Bau beitragen, aber momentan gibt es einfach noch nicht so viel zu tun. Hier ist der Link zum neuen Gerätehaus mit Zeichnungen, Stückliste, Bestellliste und Schnittplänen für die Kanthölzer.

Vorbereitung für die Bodenplatte vorerst beendet, Vertragsänderung im Briefkasten

Am Freitag Nachmittag wurden die Vorbereitungen für die Bodenplatte vorerst abgeschlossen und die Baustraße angelegt.

Der Sockel für die Bodenplatte vorerst ohne Fundamentgräben

Wenn der Vermesser die Schnurböcke aufgestellt hat, werden wir die Fundamentgräben anlegen.

Der Aushub an Mutterboden
Die Baustraße

Am Samstag hatten wir dann Post von +Team Massivhaus GmbH  mit einem Anschreiben zum weiteren Vorgehen und einem Änderungsvertrag. Im Änderungsvertrag wurde festgehalten, dass wir die Erdarbeiten in Eigenleistung ausführen und außerdem wurde die endgültige Liste der Bemusterung bestätigt. Das hatten wir bisher nur per Telefon und Email abgestimmt. Jetzt haben wir eine übersichtliche Zusammenfassung des Ganzen.

Weiterhin wurden wir darauf hingewiesen, dass wir vor dem Bauanlaufgespräch Bauwasser und Baustrom zu organisieren haben. Das Bauanlaufgespräch wird in ca. 4 – 6 Wochen stattfinden. Der Bauwasserantrag liegt bereits bei den Stadtwerken. Zwei Wochen vor dem Bedarf sollen wir uns melden. Den Baustrom müssen wir bei der Edis beantragen. Dazu benötigen wir einen Elektriker, der das für uns erledigt. Schön wäre es, wenn das von dem Elektriker ausgeführt wird, der später auch die Hausinstallation durchführt. Leider erfahren wir erst unmittelbar vor dem Bauanlaufgespräch, wer damit betraut wird.

Der erste Spatenstich oder die erste Baggerschaufel

Heute haben wir die Fläche für die Bodenplatte abgesteckt und das Baugrundstück markiert. Anhand des Lageplans und der Bauzeichnungen von Team Massivhaus haben wir außerdem noch die Höhe ausgemessen für den Block aus Füllboden.

Die ersten beiden Schaufeln Mutterboden sind abgetragen

Zuerst wird aber die Baustraße angelegt, damit diese heute noch von den Lkw mit dem Füllboden benutzt werden kann.

Die Lkw sollen später von rechts kommen und rückwärts in die Baustraße stoßen

Zusätzliche Erdarbeiten in Eigenleistung

Nach einem Ortstermin am Baugrundstück mit meinem Bekannten (Tiefbaufirma) und der genauen Inaugenscheinnahme des Angebotes über zusätzliche Erdarbeiten haben wir uns jetzt entschieden die Erdarbeiten inkl. Fundamentgräben in Eigenleistung auszuführen.
Das Angebot von der von Team beauftragten Firma enthält doch einige Unwägbarkeiten.

Scan des Angebotes
Angebot über die zusätzlichen Erdarbeiten

Die Baustraße ist als optionale Position enthalten. Wir hatten in der Planungsphase verschiedene Checklisten ausgefüllt. Dabei wurde unter anderem abgefragt, ob die Anlage einer Baustraße erforderlich ist. Das haben wir verneint, da wir dachten, dass die Zufahrt zum Baugrundstück gegeben ist. Allerdings legt der B-Plan fest, dass wir das Haus auf dem hinteren Teil der Grundstücks bauen müssen (aus Straßensicht) und somit mindestens 25 m auf leicht abschüssigen weichen Gelände bis zum Bauplatz überwunden werden müssen.
Wir benötigen also eine Baustraße, was den Preis fast verdoppelt. Der Verdichtungsnachweis ist ebenfalls erforderlich. Das ist keine Kritik an Team Massivhaus sondern unser Verschulden.

Standardverfahrensweise von Team Massivhaus ist jetzt die Durchführung der Ausführungsplanung (ca. 5 bis 7 Wochen) und dann erfolgt das Bauanlaufgespräch. Da wird mit dem Bauleiter die weitere Vorgehensweise abgestimmt und es geht wirklich los. Wir weichen von dieser Vorgehensweise ab. Wir werden kurzfristig die Bodenplatte großzügig abstecken und die Erdarbeiten schon im Vorfeld durchführen. Weiterhin legen wir schon die Baustraße an. Wenn der Vermesser die Schnurböcke aufgestellt hat, werden wir die genaue Höhe aufbauen (oder abbauen) und die Fundamentgräben anlegen. Team Massivhaus ist mit dieser Vorgehensweise einverstanden.

Unklar ist noch, wie der Verdichtungsnachweis erbracht werden soll. Mein Bekannter verfügt über eine dynamische Fallplatte mit der auch ein Protokoll ausgedruckt werden kann. Falls Team das nicht akzeptiert, müssen wir noch mal das Ingenieurbüro beauftragen, dass das Bodengutachten erstellt hat.

Positiver Bescheid für das Bauprojekt

Am Donnerstag vor Karfreitag haben wir den positiven Bescheid vom Bauamt Neverin erhalten (vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren/Genehmigungsfreistellung). Ebenfalls im Briefkasten befand sich die Antwort der Neubrandenburger Stadtwerke betreffend des Entwässerungsantrages. Auch dieser ist wie erwartet positiv entschieden.
Beide Anträge haben wir am Samstag zu Team Massivhaus weitergeschickt. Die kommenden Wochen werden wohl echt nervenaufreibend. Im Prinzip kann es jetzt mit dem Bau losgehen, aber Team Massivhaus führt jetzt erst die Ausführungsplanung durch. Wir werden wohl erst im Juni beginnen können.

Update: Weder Bauanzeige noch Entwässerungsantrag genehmigt

Es ist Mittwoch und der Briefkasten enthielt weder den positiven Bescheid zur Bauanzeige noch den genehmigten Entwässerungsantrag. Den Bescheid sollten wir noch in dieser Woche bekommen – übermorgen ist Karfreitag – bleibt noch morgen. Der genehmigte Entwässerungsantrag ist lt. Information eines Mitarbeiters der Stadtwerke am Montag rausgegangen. Die Post und der Briefdienst des Nordkuriers benötigen allerdings keine drei Tage für die Zustellung innerhalb der Stadt. Da scheint die Laufzeit innerhalb der Postabteilung der Stadtwerke etwas länger zu sein. Falls wir die Unterlagen morgen doch noch bekommen sollten, können wir sie erst am Samstag weiterschicken und sie kommen frühestens am Dienstag bei Team Massivhaus an. Dann beginnt die Ausführungsplanung. So ein Sch…

Zusätzliche Erdarbeiten erforderlich

Das habe ich ganz vergessen. Ende der letzten Woche haben wir ein Angebot über zusätzliche Erdarbeiten bekommen. Im Standard ist das Abschieben von 40 cm Mutterboden enthalten. Wir haben stellenweise etwas mehr und auf Grund der Gegebenheiten des Geländes, soll die Bodenplatte höher als die ursprüngliche Geländehöhe angelegt werden.
Der Preis ist recht gut nach unserem Empfinden. Trotzdem fragen wir noch einen Bekannten, ob er die Erdarbeiten mit seiner Firma für uns übernimmt. Wir haben 14 Tage Zeit, um uns für eine Variante (Eigenleistung oder nicht) zu entscheiden.

Zwischenfazit und weitere Überlegungen zum Budget

In dieser Woche werden wir wahrscheinlich unsere Baugenehmigung bekommen. Es ist Zeit für ein Resümee über die Zusammenarbeit mit Team Massivhaus.
Positiv:
Team Massivhaus hat sich bisher genau an die selbst angegebenen Fristen gehalten. Auch als die uns zugeteilte Bauzeichnerin zwischenzeitlich erkrankte, erreichten wir immer einen Ansprechpartner und es gab keine Verzögerungen. Bis jetzt waren alle Team Massivhaus Mitarbeiter, mit denen wir Kontakt hatten, sehr hilfsbereit und freundlich.
Der ganze Ablauf der Planungsphase war sehr transparent.
Negativ:
Uns stören ein wenig die Bearbeitungszeiten. Hier einmal ein Beispiel: Wenn einem auf dem Lageplan die Position der Stellplätze nicht gefällt, muss man dies auf dem Plan korrigieren und zurücksenden. Dann vergehen 3 bis 4 Arbeitstage und ein geänderter Plan wird rausgeschickt. Für so eine Änderung vergeht locker eine Woche. Da wir von Anfang an determinierte Vorstellungen hatten und diese im ersten Planungsgespräch festgemacht haben, wurde bei uns die Planungsphase zügig abgewickelt. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wo wir jetzt wären, wenn es noch einige Änderungen im Nachhinein gegeben hätte. Allerdings wird auf diese Weise alles genau und nachvollziehbar fixiert, so dass es später kaum Ansatzpunkte für Streitigkeiten geben sollte.
Jetzt ist der „negative“ Absatz länger geworden als der Positive. Unsere Bewertung ist aber genau umgekehrt. Wir sind der Meinung einen verlässlichen Partner für unseren Hausbau ausgewählt zu haben. Sehen wir mal, was die Zukunft bringt.
Die bisher aufgetretene Verzögerung geht auf das Konto des Landkreises Mecklenburger Seenplatte.

Carport fällt dem Budget zum Opfer

Da wir derzeit in der Innenstadt wohnen und kaum Lagermöglichkeiten haben, dachten wir darüber nach, den Carport relativ zeitig fertigzustellen. Ein abschließbarer Geräteraum ist aus unserer Sicht erforderlich, wenn man mit Eigenleistungen auf dem Grundstück beginnt. Da es nicht sehr praktikabel ist, das Werkzeug immer im Auto durch die Landschaft zu fahren. Zudem wollte ich Materialanlieferungen, wie z.B. für den Zaun, nicht lange „herrenlos“ herumliegen lassen.
Nach Einholung verschiedener Angebote mussten wir feststellen, dass der Carport unserer Wahl doch erheblich teurer wird als veranschlagt. Damit wir keinen Kompromiss eingehen müssen, haben wir uns entschieden, erst einmal die Stellplätze und nur einen Geräteraum zu bauen. Der richtige Carport folgt dann eben etwas später.

Antrag genehmigt

Ich habe heute den Bürgermeister angerufen und er teilte mir mit, dass unsere Bauanzeige in der Gemeindervertretersitzung besprochen wurde. Es gibt keine Einwände und wir erhalten voraussichtlich in der kommenden Woche die offizielle Benachrichtigung vom Amt Neverin.

Update: Mit der Bauanzeige beim Amt

Ich habe jetzt auch noch den Bürgermeister angerufen. Dieser befand sich gerade im Amt Neverin. Er meinte: Das ist alles halb so schlimm, wenn es heute Abend nicht klappt, dann kann er das Vorhaben auch allein freigeben und die Genehmigung durch die Gemeindevertreterversammlung wird dann im Nachgang eingeholt. Er wollte gleich noch bei der Dame vorsprechen, bei der ich heute Morgen war. Bald weiß ich mehr.