Bodenplatte Tag 2 (oder fertig) und Bauzeitenplan

Hurra, gestern wurde die Bodenplatte fertig. Leider war nicht viel zu sehen, da die Platte komplett mit einer Plane abgedeckt war.

Die abgeplante Bodenplatte

Spannend wird es wohl am Montag, wenn die Maurerarbeiten anfangen. Da werden voraussichtlich viele Leute da sein – die Maurer der Firma Ulbricht aus Teterow und die Firma Komesker aus Tützpatz im Auftrag der Edis. Dazu kommen dann später unser Elektriker Pöhls aus Klein Luckow und der Monteur des Zählers von der Edis. Hoffentlich kommt sich da keiner ins Gehege.

Uns ist gerade eingefallen, dass es eventuell kompliziert wird, wenn Komesker gerade die Straße aufgegraben hat und dann der Lkw mit den Steinen kommt. Die Steine sollen auf die Bodenplatte gestellt werden. Dafür muss der Lkw natürlich die Baustraße erreichen. Das werden wir morgen mit dem Bauleiter klären.

Der Höhepunkt des heutigen Tages war aber die Zustellung des Bauzeitenplans. Und jetzt kommt’s: Baufertigstellung soll Ende November sein! Das heißt ja nicht, dass es auch klappt, aber nach dem durchgoogeln von anderen Bautagebüchern ist es auch nicht so sehr unrealistisch, dass die Bauabnahme noch in diesem Jahr erfolgt. Wir werden sehen.

Der Plan sieht grob folgenden Ablauf vor:

  • Das Hinter- und Innenmauerwerk im Erdgeschoss soll am 27.6.2014 fertig sein.
  • Am 2.7.2014 kommt die Betondecke.
  • Am 25.7.2014 soll der Dachdecker und -klempner fertig sein.
  • Das Verblendmauerwerk soll am 13.8.2014 fertig sein.
  • Heizung, Elektro und sanitär hat als Zieltermin den 19.9.2014
  • Nachdem der Estrich bis zum 26.9.2014 eingebracht wird, härtet er wohl bis zum 16.10.2014.
  • Dann soll die Heizung in Betrieb genommen werden. Das dauert dann etwas mit dem langsamen Anfahren, Halten und wieder Runterfahren.
  • Der November soll dann mit dem Fliesen, der Elektro- und Sanitärendmontage, Innetüren usw. vergehen.
  • Die letzte Aktion vor der Übergabe ist der Einbau der Treppe.

Und bevor wir es vergessen – Wir haben ein Baustellenschild!

Unser Baustellenschild

Bodenplatte Tag 1

Heute nur ein kurzes Update:

Gestern Abend trafen wir niemanden mehr auf der Baustelle an. Die Fundamentgräben sind mit Beton verfüllt und die Dämmung sowie die Bewehrung für die Frostschürze sind verbaut. Den Abschluss bilden Fundamentsteine. Die Leerrohre für die Ver- und Entsorgung sind ebenfalls verlegt. Heute soll die Platte fertig werden.

Ergebnis nach Tag 1 des Baus der Bodenplatte

Es ist erstaunlich wie klein die Abmaße wirken, wenn man „drinnen“ steht. ich kenne das noch von meinem letzten Bau. Ich glaube, es wird noch schlimmer, wenn die Wände im Erdgeschoss stehen. Aber das Haus ist ca. 14 m lang – das sollte schon passen.

Wenn alles klappt, geht es dann am Montag mit dem Start der Maurerarbeiten weiter. In ca. 4 Wochen beginnt unser Urlaub. Da werden wir unser Gerätehaus selber bauen und schauen, ob wir im Außenbereich schon irgendwelche Vorarbeiten leisten können. Das Fundament für das Gerätehaus aus Holz werden wir im Vorfeld herstellen. Außerdem wäre es schön, wenn wir schon mit dem Zaun im hinteren Bereich beginnen können. Wir müssen zum Einzug ein abgeschlossenes Grundstück haben, da ein Hund mit einzieht, der es gewöhnt ist, die meiste Zeit des Tages draußen außerhalb des Hundezwingers zuzubringen. Den Zaun werden wir, wie den gesamten Außenbereich, in Eigenleistung bauen. Es werden ca. 150 m Zaun notwendig. Damit wird eine Menge Zeit draufgehen.

Am letzten Wochenende haben wir schon unsere Tapeten und das erforderliche Laminat abgeholt, da wir das bei einem jährlich einmal stattfindenden Personalverkauf erworben haben. Das hat uns über 1000 EUR erspart. Allerdings haben wir jetzt ne Menge Laminat mit Zubehör im Keller 🙂 und unsere Eltern haben haufenweise Kartons mit Tapeten auf dem Dachboden.

Das kommende Wochenende und die darauffolgende Woche werden sich unsere Tätigkeiten wohl nur auf das Nachmessen der Bodenplatte sowie der Wände, Fenster- und Türöffnungen im Erdgeschoss beschränken.

Die Bodenplatte kann kommen – der Baustrom macht Probleme

Am Freitag haben wir wieder etwas Boden abgetragen und die Fundamentgräben ausgebaggert. Laut Wetterprognose sollte das Wochenende keinen Regen bringen. Nach dem Unwetter am Mittwoch und Donnerstag war der Boden noch ziemlich feucht. Freitag Nacht begann es wieder zu regnen, was sich am Samstag fortsetzte.

Am Sonntag waren wir auf der Baustelle und konnten feststellen, dass nichts in die Fundamentgräben gestürzt ist. Außerdem lag schon das Material für die Bewehrung der Bodenplatte neben unserer Baustraße.

Gräben für die Frostschürze

Bezüglich des Baustroms gab es aber noch Aufregung. Nachdem wir erfahren hatten, dass wir keinen Baustrom für die Erstellung der Bodenplatte bekommen, gingen wir trotzdem davon aus, dass es in der kommenden Woche zum Beginn der Maurerarbeiten klappt. Unser Elektriker rief uns aber an und teilte uns mit, dass es erst einmal keinen Baustrom gibt. Es muss von der gegenüberliegenden Straßenseite eine Leitung gelegt werden. Diese Arbeiten lässt die e.dis von der Firma Komesker aus Tützpatz ausführen. Die sind aber für diesen Monat ausgebucht. Wir müssten bis Mitte Juli warten. Die Stimmung war dementsprechend im Keller.

Am Nachmittag rief der Elektriker noch einmal an und sagte, er habe direkt mit jemandem von Komesker gesprochen und die Zusage erhalten, dass die Durchörterung der Straße am 23. Juni erfolgt. Das ist der Termin für den Beginn der Maurerarbeiten. Für die Mittagszeit hat er schon den Mitarbeiter von e.dis bestellt, der den Stromzähler anklemmt. Das war eine riesige Erleichterung für uns. Wir sind dem Elektriker unendlich dankbar. Herr Ulbricht sah darin auch kein Problem und meinte dass er bis Montag Mittag mit Lichtstrom auskommt.

Heute morgen um 7 Uhr waren wir an der Baustelle um die Leute der Firma Ulbricht aus Teterow zu erwarten. Die waren aber schon längst da. Der Verdichtungsnachweis war auch schon fertig und nach einer kurzen Absprache und dem Auslegen des Stromkabels kam auch noch ein Lkw der Firma Schnepf mit Fundamentsteinen und palettenweise Dämmung.

Hier wird das restliche Material für die Bodenplatte abgeladen

Jetzt geht es wirklich los.

Der Bauwasseranschluss und weitere Neuigkeiten

Am Freitag haben wir kurz vor der Abreise in einen Kurzurlaub noch einmal an der zukünftigen Baustelle vorbei geschaut. Die Fa. Lankow war gerade dabei den Bauwasseranschluss herzustellen.

Das ist unser Bauwasseranschluß

Im gesamten Baugebiet sind innerhalb der letzten Tage mehrere solcher Anschlüsse gelegt worden. Das ist fast wie ein Wettrennen. Derzeit sind wir noch an letzter Position, denn was noch fehlt ist Baustrom.
Die „Konkurrenz“ hat nämlich schon Bauwasser UND Baustrom. Am letzten Donnerstag – dem 5. Juni – haben wir von der Edis ein Angebot über die Baustromversorgung erhalten. Das wurde unterzeichnet und am Freitag wieder mit der Post verschickt. Wir denken, dass der Baustromanschluss jetzt auch bald hergestellt wird.

Pfingsten ist vorbei und unser Kurzurlaub auch. Und das Unglaubliche ist geschehen: heute Morgen hat sich unser Bauleiter telefonisch gemeldet. Das ging schnell finden wir. Wir haben auch gleich für morgen den Termin für das Bauanlaufgespräch vereinbart. Unser Mann für die Erdarbeiten wird ebenfalls anwesend sein und ein Vertreter der Baufirma, die die Bodenplatte macht und die Maurerarbeiten übernimmt.

Außerdem wurde uns vom Bauleiter mitgeteilt, dass heute am 10. Juni der Vermesser das Schnurböcke für das Schnurgerüst einmisst und aufstellt. Damit können dann die Erdarbeiten für die Bodenplatte zu Ende gebracht werden. Mal sehen, ob wir alles reibungslos eintakten können und wir bei den vorbereitenden Arbeiten gut gemessen haben. Sonst liegt unser vorbereiteter verdichteter Füllboden an der falschen Stelle. Das wäre ein herber Rückschlag.

Wenn die Erdarbeiten schnell beendet werden, kann es auch gleich mit der Bodenplatte losgehen. Laut Unterlagen von +Team Massivhaus GmbH  müssen bis dahin der Bauwasseranschluss und der Baustromanschluss vorhanden sein. Hoffentlich bekommen wir durch den Baustrom keine Verzögerung. Mein Elektriker meinte allerdings, dass für die Bodenplatte nicht unbedingt schon Baustrom vorhanden sein muss. Wir werden das alles wahrscheinlich morgen beim Bauanlaufgespräch erfahren.

Mehrkosten wegen stärkerer Bodenplatte und Bewehrung

Der Puls wechselt jetzt schneller als sonst. Da die 4 Wochen Mindestfrist Anfang letzter Woche abgelaufen sind, erwarten wir jederzeit die Handwerkerliste und die Benennung des Bauleiters. Am letzten Dienstag sahen wir einen großen Briefumschlag von +Team Massivhaus GmbH im Briefkasten.

Natürlich dachten wir zuerst, dass es TM in viereinhalb Wochen geschafft hat, die Ausführungsplanung zu erstellen. Leider lagen wir damit falsch. Es war nur das Anschreiben mit dem Angebot über die zusätzlichen Kosten zur Fertigung der Sohlplatte. Das war natürlich ein Stimmungsumschwung.


Da man die Post i.d.R. erst abends liest, hat man natürlich auch bis zum kommenden Arbeitstag um 8:30 Uhr Zeit, sich darüber zu ärgern. Dann kann man TM anrufen und die Sache klären. Aber der Ärger über TM war schnell verraucht und dem Ärger über uns selbst gewichen. Im Bodengutachten wurde die Empfehlung zur Bodenplatte und Bewehrung abgegeben, woraufhin wir das Anschreiben über zusätzlich erforderliche Erdarbeiten erhielten. Im diesem Anschreiben haben wir leider überlesen, dass auch Änderungen an der Bodenplatte erforderlich sind und dadurch Mehrkosten entstehen. Damit ist das Haus in der letzten Woche noch einmal um 2400 EUR teurer geworden.

Noch ein Nachtrag zu den Erdarbeiten: Mit den Mitarbeitern unseres Bekannten waren wir am Tag der Erdarbeiten so verblieben, dass sie die Gründung für die Bodenplatte bis auf das richtige Niveau bringen. Dann wollten wir abwarten bis die Schnurböcke des Vermessers aufgestellt sind. Wenn dies erfolgt ist, sollten die Gräben für die Frostschürze und die genaue Höhe hergestellt werden.

Da die oberste Schicht in einer Stärke von 20 cm mit Kies gefertigt werden soll, haben sich die beiden Jungs aber gedacht, dass sie die Kiesschicht erst nach Herstellung des Schnurgerüsts auffüllen, um nicht zuviel Kies zu verbrauchen. Leider haben wir davon nichts mitbekommen und das Ingenieurbüro für das Bodengutachten losgejagt, den Verdichtungsnachweis zu machen. Das ging leider nach hinten los, da der reine Füllboden nicht die erforderliche Festigkeit erreicht. Das führte wieder zu einer kleinen Panikattacke, konnte aber schnell aufgeklärt werden und wird unter Kleinkram verbucht.